Rückblick Fliegerlager und Bundesliga

Fligerlager 2009Luftrennen

Nun ist es also schon wieder vorbei, das Fliegerlager 2009.  Über die Ergebnisse der Ausbildung hat Stefan ja bereits informiert, ich möchte nur noch über die sportlichen Ergebnisse berichten. Die erste Woche lief ja bekanntlich super, geflogen wurde eigentlich an  jedem Tag.  Eines der Highlights waren dabei sicher die 600 km Flüge von Reinhard und Stefan am 04.08.09 (der Tag, an dem ich es nicht schaffte vom Platz nicht wegzukommen), bei dem sie zwischen Alsfeld und Weiden einer 200 km langen Wolkenstraße nachjagen konnten. Oder der 560 km Flug von Gunther am 07.08. der ihn zur Wasserkuppe und zurück führte.

Die Bilanz der 2 Wochen Fliegerlager kann sich wirklich sehen lassen. Von 9 Piloten wurden 48 Flüge gemeldet, die weiteste Strecke betrug 634 km (Stefan), und insgesamt wurden ca. 15000 km im Streckenflug zurückgelegt. Es gab auch die eine oder andere Außenlandung, und so manchen Rückschlepp von einem anderen Flugplatz. Für Abwechslung war also immer gesorgt.

Der erhöhte Trainingsaufwand schlug sich auch positiv in unseren Bundesligaergebnissen nieder. Nachdem es uns bisher lediglich gelungen war den Punkterückstand zu verkleinern, gelang uns am vergangenen Wochenende der Sprung auf Rang 23 in der Tabelle, dem ersten Nichtabstiegsplatz. Damit dürfen wir uns natürlich noch nicht zufrieden geben, abgerechnet wird schließlich erst zum Schluss, und noch liegen 2 Runden vor uns. Nach hinten geht es nach wie vor sehr eng zu, aber die 2 Vereine vor uns (Schwandorf und Ottengrüner Heide) sind auch nur 7 Punkte entfernt. Da ist wirklich noch alles offen.

Überhaupt war das letzte Wochenende durch sehr interessante Wetterlagen gekennzeichnet. Während am Samstag östlich des Naabtales die Aufwinde nur sehr schwer zu finden waren, wurde es östl. davon sprunghaft besser.  Am schnellsten war an diesem Tag Gunther unterwegs, der zwischen Pappenheim und Weiden einen BL-Schnitt von 79 km/h erfliegen konnte.

Um ja nichts anbrennen zu lassen, versuchten wir dann am Sonntag nochmals unser Glück, kämpften uns zunächst im Blauen Richtung Süden, wo wir dann bei Neumarkt auf die ersten Wolken, und schließlich südl. Hohenfels auf richtig gutes Wetter trafen.

So flogen wir westl. Regensburg in einen Hammerbart ein, der uns satte 5,3 m/s auf den Integrator, und ein breites Grinsen ins Gesicht zauberte.  Leider folgte dem tranceähnlichen Zustand recht bald die Ernüchterung, auf dem Rückflug Richtung Eichstätt narrten uns einige der  angeflogenen Wolken mit einer Super-Optik, aber leider weniger guten Steigwerten. Der erneute Rückflug nach Regensburg gestaltete sich dann schon wesentlich schwieriger.

Endgültig der Ofen aus war dann bei Regensburg, der Blick Richtung Heimat verhieß nichts Gutes.  So beschlossen Stefan und ich den Heimweg östl. von Hohenfels zu wählen, da dort immer die Möglichkeit gegeben war einen Flugplatz zu erreichen. Unterwegs trafen wir dann noch auf Wolfgang Schuierer aus Schwandorf, der uns mit seiner LS 6/18 so manchen Bart zeigte, und schließlich gelang es uns bei Amberg Endanflughöhe zu machen. Auf jeden Fall ein sehr interessanter und spannender Flug, mit dem wir die Bundesligaschnitte des Vortages nochmals verbessern konnten, und mit Platz 16 immerhin 5 Punkte einstreifen konnten.

Drücken wir die Daumen, dass es in den verbliebenen 2 Runden so weitergeht, und das Glück weiterhin auf unserer Seite ist!

Dank an Lukas für die schönen Fotos!

Einen Kommentar schreiben