Halbzeitbericht vom Fluglager 2009

Fliegerlager 2009

Nachdem uns der heimische Sommer - Klimawandel hin oder her - bislang nicht eben verwöhnt hat, konnte in der ersten Woche unseres Fliegerlagers aber nun wirklich keiner meckern:

Durchwegs gutes bis sehr gutes Flugwetter, hochmotivierte Piloten, engagierte Fluglehrer und -Schüler, die es jetzt endlich wissen wollten, bescherten uns wundervolle Erlebnisse. Unsere Streckenpiloten (voran natürlich die Hauptverdächtigen …) meldeten mehrere Tage in Folge ganz tolle Flüge und Abends beim Bier mag dann zum “Bart des Tages” der ein oder andere Meter dazugekommen sein.

Am Mittwoch fand dann das traditionelle gemeinsame Essen mit den Landwirten statt. Dabei haben wir mit unseren Wiesennachbarn auf die jahrelange Freundschaft und Zusammenarbeit angestoßen.

Absolutes Highlight der ersten Woche aber waren die Freiflüge unserer Schüler.

Den Anfang machte am Donnerstag unsere Tanja, ich sage euch, die war am Freitag, als ich sie traf, immernoch wie in Trance. Am Samstag war dann Hannes Freitag an der Reihe - alles wie bei Tanja: Drei mustergültige Flüge und dann die ganze Prozedur: alle Anwesenden versohlen dem Aspiranten den Hosenboden, in dem ja bekanntlich das Thermikgefühl sitzen soll, Kühlung des Hinterteils mit einem Eimer Wasser, und Glückwünsche, die mit einem Brennesselstrauß überbracht werden. Brennnesseln in der Hand sollen für das notwendige Feingefühl in der Steuerknüppelhand sorgen. Jetzt weiß ich endlich, warum an Flugplätzen so viele Brennnesseln angebaut werden.

Tja, und ganz rund läuft die Sache natürlich, weil unser Helmuth als Haupt- und Oberorganisator für einen reibungslosen Nachschub an leckerem Frühstück, (Bio?)Würstchen und reichlich Abendessen sorgt. Also den Helmuth, auch wenn er nix für das gute Wetter kann, muss man doch und ganz doll loben. Prima Helmuth, weiter so!

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(Lukas, Amir)

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